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Jedes Jahr sind ca. 150 Unternehmen und sechs bis neun Schulen dabei.
In einer Betriebsrallye bekommen interessierte Schüler der 9. Klassen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen über das „normale“ Betriebspraktikum hinaus in kurzer Zeit Einblicke in zusätzliche Berufe mit dualer Ausbildung. Dazu bieten die mitmachenden Betriebe innerhalb von zwei Wochen vier zweitägige Praktika an; die Schüler können in dieser Zeit bis zu vier Kurzpraktika wählen.
Die Schulen ermöglichen ihren Schülern die Teilnahme bzw. ermuntern sie dazu.

Win-Win Situation für alle Beteiligten

Für Schüler
Motivierte Jugendliche erhalten auf freiwilliger Basis zusätzlich die Chance, eigene Einblicke und Erkenntnisse in unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und Berufen ihres Stadtteils zu gewinnen. Kurz vor den Bewerbungen wird so die Entscheidungsfindung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufswahl erleichtert.

Für Unternehmen
Unternehmen können ihren Betrieb vorstellen, Interesse bei den jungen Leuten erwecken und so Nachwuchs gewinnen.
Für die Firmen besteht die Möglichkeit, ein längeres Praktikum zu vereinbaren oder sogar einen Ausbildungsplatz anzubieten.

Für Schulen
Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen in den Stadtteilen werden gefördert und dadurch stadtweite Veranstaltungen zur Berufswahlvorbereitung sinnvoll ergänzt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-muenster.de/betriebsrallye/

Im DKSB Münster engagieren sich seit 1978 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Kinder-und Jugendtelefon (KJT). Dort stehen sie unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116111 Kindern und Jugendlichen in Gesprächen über deren Sorgen, Ängste, Fragen etc. als Ansprechpartner anonym zur Verfügung.

 

Ein typischer Gesprächseinstieg ist der Satz: “Ich brauche Ihre Hilfe.“ Dann müssen unsere Beraterinnen und Berater u.a. klären, welches Anliegen der/die Anrufende hat und ob bzw. welche Lösungsversuche schon unternommen wurden. Dabei ist wichtig, dass der/die Anrufende sich verstanden fühlt und nicht unter Druck gerät, etwas tun zu müssen, dass er/sie nicht will. Damit sie gute Gespräche führen können, müssen die Beraterinnen und Berater in der Ausbildung intensiv an sich arbeiten und sich mit schwierigen Themen auseinandersetzen, um zunächst eigene Problemfelder zu klären. Auch erproben sie unterschiedliches Gesprächsführungsverhalten, um beispielsweise Blockaden im Gespräch umschiffen zu können. Sie lernen, Gespräche zu strukturieren und sie müssen sich mit der Lebenswelt der Anrufer auseinandersetzen. Dies alles unter der Anleitung erfahrener Ausbilder. Erst nach einem Ausbildungsjahr kommen unsere Ehrenamtlichen zum Einsatz am KJT. Natürlich gewährleisten wir ihnen begleitend zu den Diensten am KJT regelmäßige Supervisionen zum Austausch über die (manchmal auch schwierigen) Erfahrungen am Telefon und zur Verbesserung der Beratungskompetenz.

 

In 2016 kamen am Münsteraner KJT 9.822 Anrufe an, aus denen sich 2.356 längere Beratungen ergeben haben.

 

Nähere Informationen: https://kinderschutzbund-muenster.de/angebote/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche/kinder-und-jugendtelefon/

Seit gut 30 Jahren stehen die Türen des alten Bahnhofs in Wolbeck für Jugendliche und junge Erwachsene offen. Eines der letzten noch selbstverwalteten Jugendzentren, das heißt die Jugendlichen bestimmen maßgeblich den Alltag mit und viele engagieren sich in verschiedenen Bereichen ehrenamtlich. Nur durch das große Engagement der Ehrenamtlichen ist die Arbeit im Jugend-und Kulturzentrum gewährleistet. Partizipation wird hier gelebt, die Ideen und Anliegen der Jugendlichen werden ernst genommen und wenn möglich realisiert. So können Jugendliche Anerkennung erfahren, sich ausprobieren und lernen Verantwortung zu übernehmen. Als Ansprechpartner stehen zwei Sozialpädagogen zur Verfügung, die die Jugendlichen und jungen Erwachsenen begleiten. Die Angebotspalette im Jugendzentrum ist vielfältig: Gruppenarbeit, Freizeitaktivitäten, Beratungsangebote, Theater, Musik, Konzerte, Partys, Werken… und noch vieles mehr. Der Bahnhof ist für viele Jugendliche wie ein zweites Zuhause, ein Ort der Begegnung, der Vielfältigkeit, immer voller Leben und immer im Wandel.

Die ehrenamtlich tätigen Lesepaten der Stiftung Bürger für Münster besuchen einmal pro Woche eine Grundschule, lesen dort mit Kindern des zweiten und dritten Schuljahres in Kinderbüchern und ermuntern diese zum aktiven Zuhören, zum Sprechen über den Text, zum Mitlesen und immer mehr auch zum eigenen Lesen und Vorlesen. Die Kinder verbessern dadurch ihre schulischen und später auch die beruflichen Chancen und werden in ihrer sprachlichen Kompetenz und ihren Lesefähigkeiten gefördert. Derzeit ist die Stiftung Bürger für Münster mit dem Lesepatenprogramm an fünfzehn Grundschulen überall in der Stadt aktiv.

ROCK YOUR LIFE! Münster qualifiziert Studierende als Mentoren, die zwei Jahre lang je einen Schüler individuell und kontinuierlich auf dem Weg in den Beruf begleiten. Die Schüler steigern ihre schulischen Leistungen, erweitern ihre Sozialkompetenzen und Perspektiven, verbessern ihre Reflexionsfähigkeit, ergreifen neue Möglichkeiten und verbessern so auch ihre Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg in die Ausbildung. Schüler, die das RYL! Programm erfolgreich abgeschlossen haben, gestalten ihre Zukunft eigeninitiativ und selbstbewusst. Studierende, die erfolgreich als Mentoren bei RYL! gearbeitet haben, verbessern wichtige soziale Kompetenzen, werden für ihre gesellschaftliche Verantwortung sensibilisiert und können die Erfahrungen später in ihrem Beruf einsetzen. Derzeit laufen in Münster ca. 150 Mentoringbeziehungen an der Geist- und an der Waldschule.

Mehr Infos: https://rockyourlife.de/standort/muenster

Der Verein Kindermuseum Münster e.V.  wurde am 29.02.2008 mit dem Ziel ins Leben gerufen, ein Kinder- und Jugendmuseum (KiMM) in Münster zu gründen und Sonderausstellungen mit naturwissenschaftlichen, aber auch fächerübergreifenden Inhalten zu initiieren. Kindermuseen sind und bleiben hochaktuell, denn sie verbinden Spiel mit aktivem und experimentellem Lernen, fordern alle Sinne heraus, ermöglichen Perspektivwechsel, regen zum Selbermachen an und bieten Freiräume, in denen sich alle wohlfühlen. Kindermuseen sind daher als wichtige Bildungsorte heute weltweit anerkannt.

Auch das zunehmende Interesse der traditionellen Museen an partizipatorischen, interaktiven und interdisziplinären Konzepten belegt die Aktualität des Hands on-Prinzips.

Aktuell bemühen sich Ministerien in Bund, Land und Kommune besonders um bessere Bildungschancen für Kinder aus Migrantenfamilien und sozial benachteiligten Elternhäusern. Dafür sollen neben der Schule weitere Angebote zur Ausbildung kultureller Kompetenzen zur Verfügung gestellt werden. Diese Bemühungen zeigen den Bedarf an außerschulischen Lernorten. Wie in den Erklärungen des Rates der Stadt (ISM-Verpflichtung) angekündigt, soll Münster einer der führenden Bildungs-, Wissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsstandorte in Europa werden und als ein kulturelles Zentrum des Landes Projekte mit internationaler Ausstrahlung entwickeln.

In Münster soll das KiMM als Museum für Kinder eine Institution sein, welche die Initiativen in Politik, Bildung, Forschung und Erziehung zusammenbindet, Kooperationen sucht und neue Projekte startet. Mit temporären Ausstellungen möchten wir den Bürgern zeigen, wie ein solches Museum aussehen könnte – z.B. mit der für 2017 geplanten „Mitmachmaschine“, für deren Realisierung wir Ihre Hilfe benötigen.

Mehr Infos unter www.kimm-muenster.de

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im „Blaukreuzwäldchen“ (Einrichtung der Diakonie) werden vielfältig gefördert: In Projekten der Bürgerstiftung unterstützen zahlreiche Freiwillige die Jugendlichen beim Deutsch-Lernen in Ergänzung zum Schulunterricht. Andere Freiwillige haben den Sportraum komplett renoviert, mit gespendeten Fitnessgeräten ausgestattet und trainieren nun gemeinsam mit den Jugendlichen; in Kürze werden auch Außensportarten angeboten. Ein Computerraum wurde hergerichtet, der derzeit mit von einem großen IT-Dienstleister gespendeten Computern ausgestattet wird; Freiwillige kümmern sich anschließend um Anleitung und Betreuung am Computer und zur Nutzung des Internets. Eine Fahrrad-Werkstatt und eine Holzwerkstatt sind geplant. Alle Angebote stehen auch deutschen Jugendlichen zur Verfügung.

Mehr Infos: www.buergerstiftung-muenster.de/de/was-wir-tun/weitere-eigene-projekte/buergerhilfe-fuer-fluechtlinge/