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„Jedem Kind seine Stimme“ (JEKISS) der Westfälischen Schule für Musik

Jedes Grundschulkind mit Gesang zu erreichen, unabhängig von Bildung, Kultur oder sozialem Stand – dieses ehrgeizige Ziel hat sich die Westfälische Schule für Musik mit dem bundesweit einmalige Modellprojekt „Jedem Kind seine Stimme“ gesteckt. Denn Singen ist die elementarste Form des Musizierens. Sie stiftet kulturelle Identität und fördert den interkulturellen Dialog. Es kommt ohne Instrument aus und braucht keinen zeitintensiven Unterricht.

Durch das mittlerweile an 24 Grundschulen fest installierte pädagogische Programm wird der Einstieg in die Welt der Musik leicht gemacht. Es sorgt für eine vollwertige Grundmusikalisierung, an die alle musikalische Aktivitäten sinnvoll anknüpfen können. Singende Kinder, singende Lehrkräfte, singende Schulen.

Das Besondere von JEKISS ist die Kombination von Kinderchorarbeit und Lehrerfortbildung. Hierbei erfahren die Kinder eines Schulchores die intensivste Förderung. Er ist die Keimzelle einer „Singenden Grundschule“. Parallel dazu erhalten alle Lehrkräfte der Schule, unabhängig von ihrer schulfachlichen Qualifikation, eine intensive Fortbildung, die sie befähigt, das Singen als tägliche, musikalische „Grundnahrung“ in den Schulalltag einfließen zu lassen.

Das Projekt wird auch vom Förderverein der Westfälischen Schule für Musik unterstützt. Der Förderverein ermöglicht Kindern weitere musikalische Ausbildung durch Singen, übernimmt bei Bedürftigkeit die Teilnahmegebühren (70€ jährlich) und unterstützt das Programm durch Noten und weitere Hilfsmittel. Ergänzende Programme sind „JEKISS-DaZ: Singend Sprache lernen“ und „JEKISS SING-ON“, eine besondere Talentförderung einzelner Chorkinder aus den vierten Klassen.

Weitere Informationen: https://www.stadt-muenster.de/musikschule/jekiss.html

Hilfe für das nierenkranke Kind e.V.  

Der Verein „Hilfe für das nierenkranke Kind e.V“ widmet sich Kindern und Jugendlichen, die durch eine erworbene oder angeborene irreversible Nierenerkrankung von Organversagen der Nieren bedroht bzw. endgültig betroffen sind. Der Verein steht den Betroffenen tatkräftig in allen Lebenslagen zur Seite und helfen ihnen schnell und unbürokratisch bei der Bewältigung der vielen Alltagsprobleme, welche mit einer solchen schwerwiegenden und lebendbedrohlichen Erkrankung auftauchen. Die Mitglieder des Vereins kümmern sich auch um die Angehörigen dieser erkrankten Kinder.

Ein wichtiges Ziel ist es den Betroffenen Kindern bei der schulischen Ausbildung zu helfen, die Eingliederung in die Arbeitswelt zu fördern und durch Kontakte zu der entsprechenden Altersgruppe anstehende gesellschaftliche Isolierung zu durchbrechen.

Der Verein bemüht sich um zeitliche Entlastung der Familien, zum Beispiel geht man mit den Kindern zu der 3- bis 4-mal wöchentlichen 4-5- stündigen Dialysebehandlung oder organisiert eine Familienfreizeit auf Norderney bei Übernahme alle Kosten.

Der Verein hat 20 Mitglieder, die diese Kinder betreuen und sie auch begleiten.

Da der Verein sich aus Spendengeldern finanziert und die Spendenakquise für einen kleinen und relativ unbekannten Verein nicht immer leicht ist, benötigen sie Ihre Hilfe und freuen sich über jede Spende.

Weitere Informationen: https://dialyse-kinder.de/

Programm Mentoren für Schüler der Stiftung Bürger für Münster

Mit dem Mentoren-Programm wendet sich die Stiftung Bürger für Münster  an Studierende, Berufstätige und Senioren, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen an junge Menschen weitergeben und sie in den Bereichen Schule, Berufsorientierung und Lebenseinstellung unterstützen möchten.

Ziel ist, bei den Mentees den  Blick für die Zukunft zu schärfen, sie für einen Beruf zu motivieren, der ihren Fähigkeiten entspricht und ihnen lange Zeit Freude bereiten kann, und sie bei ihrem Weg in die Selbständigkeit zu ermuntern, zu unterstützen und anzuspornen.

Zielgruppe sind 14- bis 16-jährige Schülerinnen und Schüler der 8. oder 9. Klasse von Realschulen oder Gesamtschulen, die sich auf den Schulabschluss und damit auf die Berufstätigkeit vorbereiten und dazu insbesondere Unterstützung bei der Wahl ihres Schülerbetriebspraktikums wünschen. 

Das Mentoren-Programm beginnt mit der Vorstellung in den Klassen. In einem anschließenden Kennenlernen finden sich Mentoren und Mentees. Mentoren und Mentees treffen sich nach individueller Absprache in regelmäßigen Abständen, wobei der Fokus auf der Berufsorientierung liegt. Jeder Mentor betreut in der Regel nur einen Schüler oder eine Schülerin für einen Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr.

Weitere Informationen: https://www.buerger-fuer-muenster.de/mentoren-für-schüler/

Bürgerbrunch 16.09.2018

Bürgerbrunch 16.09.2018

Bürgerbrunch 16.09.2018

Bürgerbrunch 16.09.2018

Bürgerbrunch 16.09.2018

Balu und Du in Münster

Studierende (Balus) des Fachbereichs Sozialwesen der FH Münster übernehmen ehrenamtlich für mindestens ein Jahr eine individuelle Patenschaft für ein Kind (Mogli) aus Grundschulen in Münster und stehen ihm einmal wöchentlich mit Rat und Tat im „Alltagsdschungel“ zur Seite. Das Ziel des Mentorenprojektes ist es, die Persönlichkeit der Kinder schon in jungen Jahren zu stärken.

Seit 2016 haben bereits rund 60 Moglis ihre Balus in Münster gefunden und freuen sich über ihre neuen großen Freunde, mit denen sie in Münster bisher unbekannte Orte, z.B. das Picasso -Museum, den Zoo oder den Aasee,  entdecken können. Beim Backen, Basteln und Spielen kann Mogli „ganz nebenbei“ erfahren, wie Mehl abgewogen wird oder wie Balu den Streit mit dem besten Freund in der Schule lösen würde.

Das Projekt lebt vor allem durch das ehrenamtliche Engagement aller Beteiligten. Spendengelder unterstützen vor allem die folgenden Aspekte des Projektes:

 

Nähere Informationen zum Projekt Balu und Du, das auch in vielen weiteren Städten und Gegenden Deutschlands durchgeführt wird, finden Sie hier: http://www.balu-und-du.de

Der ViP sieht in seinem Engagement für gefährdete und straffällig gewordene jungen Menschen seinen Beitrag praktizierter Solidarität mit den Mitgliedern einer „Gesellschaft der vordergründigen Chancengleichheit“, die diese nicht gleich wahrnehmen können.
Die bereits vor 100 Jahren aufgestellte These „Sozialpolitik (stellt) zugleich die beste und wirksamste Kriminalpolitik dar“, ist deshalb immer noch und unverändert gültig. Der Rechtswissenschaftler und Kriminologe Wolfgang Heinz skizziert die Jugendkriminalität in Deutschland insgesamt als rückläufig und nicht das sie brutaler geworden ist. Auch im Vergleich unter den sozialen Gruppen und Nationalitäten mit unterschiedlichem Status ist insgesamt ein Rückgang zu verzeichnen. Die Annahme, dass junge Migranten häufiger straffällig werden, stimmt so nicht. Ein Problem stellt lediglich eine mangelnde Integration dar. Prävention durch Integration ist deshalb angesagt.
Der VIP hat sich seit seinem Entstehen Prävention durch eine aktive Sozialpolitik zu Eigen gemacht. Der VIP ist im politischen und sozialen Kontext sehr gut vernetzt und sieht Kooperationen auf allen Ebenen als eine wichtige Voraussetzung für gelingende Sozialarbeit.
Kriminalität verhindern durch frühzeitige Einflussnahme und Einwirken auf das problematische Umfeld der betroffenen Kinder und Jugendlichen zeigt sich als probates Mittel. Konfliktregelung mit strafunmündigen Kindern, die Initiative „Kurve kriegen“, aufsuchende Sozialarbeit, Beratungs-angebote für Schulverweigerer sowie Kooperationen mit Schulen und Familien und die Zusammenarbeit mit den Jugend-, Sozial- und Gesundheitsbehörden sind wirkungsvolle Ansätze einer frühen und Prävention.
Im Folgenden beteiligt sich der ViP auch an einer optimierten Ausgestaltung von bestehenden und Konzeption von neuen Maßnahmen der Sanktion und Erziehung von delinquenten Jugendlichen in Münster
Eine Kooperation mit dem Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen (MIK) ergibt eine Zusammenarbeit mit einem erheblichen präventiven Charakter. „Wegweiser“ soll den Einstieg in den gewaltbereiten Salafismus verhindern und „Kurve kriegen“ richtet sich an strafunmündige Kinder. Das Projekt wirkt frühzeitig und ganz gezielt Kinder- und Jugendkriminalität entgegen. Beide Projekte reihen sich nahtlos in das Gesamtangebot des VIP ein und sind eine bedeutsame Ergänzung des präventiven Angebots des VIP.

Weiterführende Informationen unter www.vip-muenster.de

Jedes Jahr sind ca. 150 Unternehmen und sechs bis neun Schulen dabei.
In einer Betriebsrallye bekommen interessierte Schüler der 9. Klassen von Haupt-, Real- und Gesamtschulen über das „normale“ Betriebspraktikum hinaus in kurzer Zeit Einblicke in zusätzliche Berufe mit dualer Ausbildung. Dazu bieten die mitmachenden Betriebe innerhalb von zwei Wochen vier zweitägige Praktika an; die Schüler können in dieser Zeit bis zu vier Kurzpraktika wählen.
Die Schulen ermöglichen ihren Schülern die Teilnahme bzw. ermuntern sie dazu.

Win-Win Situation für alle Beteiligten

Für Schüler
Motivierte Jugendliche erhalten auf freiwilliger Basis zusätzlich die Chance, eigene Einblicke und Erkenntnisse in unterschiedlichen Unternehmen, Branchen und Berufen ihres Stadtteils zu gewinnen. Kurz vor den Bewerbungen wird so die Entscheidungsfindung der Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufswahl erleichtert.

Für Unternehmen
Unternehmen können ihren Betrieb vorstellen, Interesse bei den jungen Leuten erwecken und so Nachwuchs gewinnen.
Für die Firmen besteht die Möglichkeit, ein längeres Praktikum zu vereinbaren oder sogar einen Ausbildungsplatz anzubieten.

Für Schulen
Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen in den Stadtteilen werden gefördert und dadurch stadtweite Veranstaltungen zur Berufswahlvorbereitung sinnvoll ergänzt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.buerger-fuer-muenster.de/betriebsrallye/

Im DKSB Münster engagieren sich seit 1978 ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen am Kinder-und Jugendtelefon (KJT). Dort stehen sie unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116111 Kindern und Jugendlichen in Gesprächen über deren Sorgen, Ängste, Fragen etc. als Ansprechpartner anonym zur Verfügung.

 

Ein typischer Gesprächseinstieg ist der Satz: “Ich brauche Ihre Hilfe.“ Dann müssen unsere Beraterinnen und Berater u.a. klären, welches Anliegen der/die Anrufende hat und ob bzw. welche Lösungsversuche schon unternommen wurden. Dabei ist wichtig, dass der/die Anrufende sich verstanden fühlt und nicht unter Druck gerät, etwas tun zu müssen, dass er/sie nicht will. Damit sie gute Gespräche führen können, müssen die Beraterinnen und Berater in der Ausbildung intensiv an sich arbeiten und sich mit schwierigen Themen auseinandersetzen, um zunächst eigene Problemfelder zu klären. Auch erproben sie unterschiedliches Gesprächsführungsverhalten, um beispielsweise Blockaden im Gespräch umschiffen zu können. Sie lernen, Gespräche zu strukturieren und sie müssen sich mit der Lebenswelt der Anrufer auseinandersetzen. Dies alles unter der Anleitung erfahrener Ausbilder. Erst nach einem Ausbildungsjahr kommen unsere Ehrenamtlichen zum Einsatz am KJT. Natürlich gewährleisten wir ihnen begleitend zu den Diensten am KJT regelmäßige Supervisionen zum Austausch über die (manchmal auch schwierigen) Erfahrungen am Telefon und zur Verbesserung der Beratungskompetenz.

 

In 2016 kamen am Münsteraner KJT 9.822 Anrufe an, aus denen sich 2.356 längere Beratungen ergeben haben.

 

Nähere Informationen: http://kinderschutzbund-muenster.de/angebote/angebote-fuer-kinder-und-jugendliche/kinder-und-jugendtelefon/